Informationen über Pumpen- und Dichtungstechnik
Zuletzt geändert am 29.09.2008 um 20:38
Hierbei wird im Wesentlichen unterschieden, ob eine Pumpe durch eine Wellenabdichtung (Gleitringdichtung, Zopfpackung) abgedichtet wird oder durch andere Konstruktionsweisen auf diese verzichtet werden kann. Die Art der Abdichtung hat keine Auswirkungen auf das Wirkprinzip einer Pumpe, sondern nur auf die Bauweise.
Dazu zählen in der Regel zum Beispiel Kreiselpumpen, Seitenkanalpumpen, Exenterschneckenpumpen und viele andere Bauarten. Der Hauptunterschied liegt hier in der Art der Abdichtung. Dazu zählen einfache Zopfpackungsstopfbuchsen sowie die Gleitringdichtungen. Letztere werden sowohl als einfachwirkende, doppeltwirkende, mit und ohne Spülung, Quenchung und anderen Konstruktionen angeboten.
a) Spaltrohrmotorpumpen, Tauchmotorpumpen, Naßläufermotorpumpen
Hierbei handelt es sich um Bauarten, wo die Lager und der Anker des Elektromotors mit im Fördermedium laufen. Das erfordert eine hermetische Abdichtung der elektrischen Leiter, die zum Beispiel durch den Einbau dünnwandiger Edelstahlauskleidungen zwischen Rotor (Anker) und Stator erfolgen.
b) Pumpen mit Permanentmagnetkupplung (Magnetpumpen)
Bei dieser Bauweise wird das Drehmoment durch zwei konzentrische Permanentmagneten übertragen. Das heißt, dass der innere Magnetring (Rotor), der mit in der Förderflüssigkeit läuft, getrennt durch einen Spalttopf vom äußeren Magnetring (Stator) angetrieben wird.
Diese Art der Kraftübertragung besitzt den Vorteil, das eine hermetische Abdichtung der Förderflüssigkeit zur Atmosphäre erfolgt. Sie kann bei Kreisel- und Seitenkanalpumpen, sowie anderen Pumpenbauarten zum Einsatz kommen.