Informationen über Pumpen- und Dichtungstechnik
Zuletzt geändert am 29.09.2008 um 20:36
Je nach Platzangebot in einer Anlage können unterschiedliche Bauformen einer Pumpe eingesetzt werden, die dabei aber das gleiche Wirkprinzip verfolgen. Dadurch wird je nach Einsatzbedingung ermöglicht, dass eine Pumpe zum Beispiel unmittelbar an einem, oder sogar in einem Behälter montiert werden kann. Eine Kreiselpumpe kann zum Beispiel sowohl in Grundplattenbauweise sowie auch als Block- Inline- oder Tauchpumpe angeboten werden.
Man unterscheidet im Wesentlichen nachfolgende Bauformen. Wobei auch hier wieder erwähnt werden muss, dass es weitere Sonderkonstruktionen gibt, die hier aber außer Acht gelassen werden.
Diese Bauart ist die wohl am häufigsten vorkommende Art! Auf der Grundplatte werden Pumpe und Motor befestigt und über eine Kupplung zueinander ausgerichtet. Die Vorteile sind eine freie Auswahl der Antriebsmaschine und der Antriebsart. Die Nachteile sind der hohe Platzbedarf und die genaue Ausrichtung von Pumpe und Motor.
Bei dieser Form wird auf eine Grundplatte verzichtet, indem Motor und Pumpe über einen Flansch miteinander verbunden werden. Bei manchen Blockpumpen bilden Motor und Pumpe eine Einheit die direkt, also ohne eine Flanschverbindung, ineinander über gehen. Dadurch entfällt ein Ausrichten der beiden Baugruppen und der Platzbedarf ist wesentlich geringer als bei einer Grundplattenpumpe. Der Nachteil ist, dass nur bestimmte Antriebsgrößen verwendet werden können, im Gegensatz zu den Grundplattenpumpen.
Diese Bauform ist ähnlich der von Blockpumpen nur mit dem Unterschied, dass diese Pumpen direkt in eine grade Rohrleitung integriert werden können. Das spart erneut Platz. Jedoch ist auch hier die Auswahl des Antriebes begrenzt.
Diese Bauform wird meist für mehrstufige Pumpen verwendet, wenn das Platzangebot gering ist. Sie gleicht in groben Zügen einer Vertikalpumpe, besitzt aber nicht deren besonderen Eigenschaften.
Hier ist die Möglichkeit gegeben, eine Pumpe direkt in einem Behälter oder Pumpensumpf einzubauen. Dadurch entfällt die Saug- bzw. Zulaufleitung. Des weiteren kann man sie auch außerhalb eines Behälters anbringen. Auch hier ist der Platzbedarf gering.
Hierbei wird Antrieb und Pumpe direkt in einem Pumpensumpf eingebaut. Das heißt, dass sich beide Baugruppen innerhalb der zu fördernden Flüssigkeit befinden. Dadurch entfällt auch hier eine Saug- bzw. Zulaufleitung.
Ähnliche Bauweise wie Vertikalpumpen, jedoch speziell dafür ausgelegt, um auch aus tieferen Behältern bzw. Gruben Flüssigkeit zu befördern, wobei sich der Motor außerhalb der Flüssigkeit befindet. Jedoch ist die Einbaulänge beschränkt.