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Die stationäre Bauweise einer Gleitringdichtung

Zuletzt geändert am 21.03.2011 um 16:46

 

Einfachwirkende GLRD stationär


Bei der statioären Bauweise hat man die GLRD im Grunde genommen nur andersherum eingebaut und zwar so, dass alle rotierenden Teile, also Feder, Gleitring, Käfig und O-Ring zu stationären Teilen wurden und umgekehrt. Und das aus folgendem Grund:

Dadurch, dass der Gleitring und die Feder sich nicht mehr mit der Welle mitdrehen, entsteht auch keine Taumelbewegung des O-Ringes mehr. Denn die Feder gleicht einmalig alle Tolleranzen, axial sowie radial, aus und bleibt dann in dieser Position stehen. Dadurch bleibt auch der O-Ring ständig in der gleichen Position und wird dadurch nicht mehr belastet. Demzufolge entsteht auch keine Wellenriefelung mehr, was den Vorteil hat, das man auf die Verwendung (aufgepanzerter) Wellenschutzhülsen verzichten kann.

Das gleiche gilt auch für die Feder bzw. den Federelementen. Denn auch diese gleichen einmalig die axialen und radialen Tolleranzen aus, und widmen sich dann ihrer eigentlichen Funktion, den nötigen Anpressdruck auf die Gleichtflächen zu erzeugen. Außerdem kann so auch keine Chlorspannungskorrosion mehr auftreten(auch wenn man wie gesagt vermehrt zu anderen Werkstoffen übergegangen ist).
Ein weiter Vorteil ist, das die Federn bzw. Federelemente nicht mehr mit der Förderflüssigkeit in Berührung kommen.
Diese Art der GLRD sollte eigentlich nur noch eingestzt werden. Jedoch beherrscht die dynamische GLRD immer noch den Markt und wird nur langsam von der stationären Bauweise abgelöst.