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Die einfachwirkende Gleitringdichtung mit Spülung

Zuletzt geändert am 21.03.2011 um 16:38

Hierbei wird durch einen Kanal im Gegenhalter eine Spülflüssigkeit (blau dargestellt) in den Dichtungsraum befördert. Die Spülflüssigkeit kann entweder aus der Druckleitung der Pumpe entnommen (auch wenn nur unter bestimmten Bedingungen zu empfehlen), oder aber über ein Fremdsystem zugeführt werden. Bei letzterem muß darauf geachtet werden, das die Spühlflüssigkeit produktverträglich ist.

 

Einfachwirkende GLRD mit Spülung

Die Spülung soll verhindern, das sich Ablagerungen z. B. durch Feststoffe in der Förderflüssigkeit an den Gleitflächen bilden und so die GLRD ausfällt. Dabei sollte der Dichtungsraum nach Möglichkeit nur mit Spülflüssigkeit geflutet sein.

Um das zu erreichen, setzt man hinter der GLRD ein Radialspalt (Drosselbuchse oder Spaltring), die den Raum zwischen der Welle und dem Gehäuse verengt, so das nur noch wenig oder bestenfalls gar keine Förderflüssigkeit mehr in den GLRD- Raum gelangt. Die Spülflüssigkeit selber wird aber mit der Förderflüssigkeit mitgerissen und weiter transportiert. Dabei werden auch evt. mitgeführte Feststoffanteile mitgerissen. Die Größe des Radialspaltes beträgt in der Regel 0,3 - 0,7 mm. Dieser Wert ist jedoch abhängig vom Durchmesser des Dichtungsraumes und kann variieren. Darum sollte bei Unstimmigkeiten der Dichtungs- bzw. Pumpenhersteller hinzugezogen werden.

Auch die erforderliche Menge an Spülflüssigkeit hängt von der Größe der GLRD sowie dem Dichtunungsraum an sich ab. Ja nach Hersteller können aber schon 3 bis 10 Liter pro Stunde ausreichen, um eine optimale Umspühlung der GLRD zu erreichen. Um sicher zu gehen, sollte man aber auch hier beim Hersteller der GLRD nachfragen, welche Mindestmenge benötigt wird.